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Jahresrückblog 2021 – Mit Leidenschaft geht alles leichter

Oscar Wilde sagte einmal „Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ Ich weiß noch nicht, ob es das Ende ist, mein Jahr endet zumindest besser als gedacht. In meinem Jahresrückblog 2021 nehme ich dich mit, auf meine diesjährige Achterbahnfahrt, die teilweise auch sehr emotional ist. Das Jahr hat mir wieder gezeigt, wie wichtig Achtsamkeit für sich selber ist und wie wichtig es mir ist, etwas mit Leidenschaft tun zu dürfen.


Mein Rückblick auf meine Ziele 2021

Ich habe mir dieses Jahr wieder einiges vorgenommen und das meiste davon auch geschafft:

  • Working out Loud: Ein langgehegter Wunsch war es einmal das Format Working out Loud (WOL) auszuprobieren. Ich habe mein gesetztes WOL Ziel (Erstellung von professionellen Workbooks) wunderbar erreicht und einige nette Menschen kennenlernen dürfen.
  • Agiles Lernen und visuelle Kommunikation in meine Angebote integrieren: Dieses Ziel habe ich auf verschiedenen Ebenen erreicht. Ein Ergebnis aus meinem 12 Wochen Working out loud sind mehrerer sehr visuelle Workbooks als Selbstlernkurs entstanden, die ich nun als agile Selbstmanagement Reise vermarkte. Das agile Lernen und insbesondere das Microlearning habe ich durch ein Konferenzthema nun in mein Portfolio aufgenommen.
  • Speaker bei der Agile Bodensee Konferenz: Ich wurde mit dem dem Workshop Thema „Spielend selbstbestimmt lernen: Ein Weg zu (D)einer lernenden Organisation, in der jeder mit Spaß und selbstbestimmt lernen will“ erfolgreich angenommen. Leider fand die Konferenz dann aber gar nicht statt.
  • Agile Game Night Bodensee: Die Online Version der #agnb21 war ein voller Erfolg.
  • Scrum On Board: Dieses vielversprechende Projekt mussten wir erneut aufgrund von Corona nochmals verschieben.
  • Passende Teilzeit Stelle: Unverhofft habe ich nun doch eine Teilzeitstelle gefunden, bei der mein Baby „butterflying“ kein Problem darstellt.
  • Yoga in den Alltag integrieren: Dieses Ziel habe ich leider nicht erreicht. Obwohl ich Ruhe und Entspannung gebraucht hätte, offensichtlich war es (noch) nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

Mein Jahresrückblick 2021

Meine 3G: Games, Gamification, Gameathon

Ich habe meinen Motto 2021 „Do what you love and you’ll never work“ mit meiner Leidenschaft für Spiele, spielen und das spielerische Lernen mit jeder Faser meines Körpers ausleben dürfen. Es hat sich richtig gut angefühlt. Gleich erfährst du warum.

Spielerischer Jahresrückblick am agilen Stammtisch

Jahresrückblick
Spielerischer Jahresrückblick

Ich habe die Chance genutzt und habe immer wieder verschiedene Spielelemente und Mechaniken ausprobiert. So bin ich mit einem selbst entwickelten spielerischen Jahresrückblick in das Jahr 2021 gestartet. Im Mittelpunkt stand ein selbst gestaltetes Online Brettspiel mit verschiedenen Reflexionsfragen, die es ermöglicht haben das Jahr 2020 mit dem Schwerpunkt auf dem agilen Stammtisch gemeinsam und vor allem mit Humor zu betrachten. Zusätzlich durfte jeder vorab seine Talente und Fähigkeiten mit Hilfe eines selbstgebaute Avatars reflektieren und sich damit vorstellen. Es kamen sehr abwechslungsreiche Avatare und dahinterliegende Analogien zustande:  Angefangen von bekannten Figuren wie Captain Blaubär, Wonder Women oder Indiana Jones über Tier Metaphern wie Maulwurf oder Frosch. In der Feedbackrunde wurde diese schöne spielerische Möglichkeit zur persönlichen Reflektieren als sehr positiv wahrgenommen.

Als meinen Avatar habe ich mich an „Pinkie and the Brain“ gehalten und neu interpretiert: Ich bin „The Brain mit Herz“. Ich bin ebenso wissbegierig aber nicht egozentrisch. Bei mir gilt nicht „Wissen ist Macht“, sondern  „Wissen teilen ist Macht“. Gemeinsam habe ich mit Brain, dass ich ebenfalls niemals aufgebe und immer wieder experimentiere und neue Dinge und Wege ausprobiere (Lebenslanges Lernen). Bei der „Weltherrschaft“ denke ich ebenfalls groß, handle aber klein. Meine Vision ist es, die Bodenseeregion nicht nur innovativer und flexibler, sondern auch menschlicher zu gestalten. Dabei konzentriere ich mich auf mein aktuelles (kreatives) Umfeld .

Gameathon

Was mit einer spontanen Anmeldung aus Experimentierfreude begann, endete in einem coolen Wochenende und einer neuen Projektgruppe zur Spiele Entwicklung. Daher war der 48-Stunden Gameathon im Mai ein besonderes Highlight für mich. Es war ein sehr spannendes Wochenende und unsere Spielidee „Der doppelte Blick“ hat die Jury überzeugt und wir haben tatsächlich den 2. Platz belegt.

Ziel des Gameathons war es, ein Brettspiel zu entwickeln, das als Moderationstool die Kommunikation und Entscheidungsfindung während sogenannter Round Tables für ADHS Betroffene fördern kann.

Der Gameathon war mein absolutes Highlight 2021 Ich bin gespannt wohin die derzeitige Reise in diesem Bereich geht.

Die Reise geht nun mit allen Siegerteams weiter. Als interdisziplinäres Team entwickeln wir das Round Table Spiel bis Frühjahr 2022 zu einem marktreifes Moderationstool mit einem dazu passenden Icebreaker für das Therapieumfeld weiter. Ich bin schon sehr gespannt, was sich daraus entwickelt. Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß in diesem Bereich zu arbeiten.

Meine letzte Meile zum Gamification Experte

Mit Hilfe eines 6-wöchigen Gamification Online Kurses bei der Wharton Business School habe ich erneut das Thema Gamification weiter vertieft und tatsächlich auch noch neue Aspekte kennengelernt.

Es war mein erster Massive Online Open Course (MOOC), der sich über mehrere Woche erstreckte. Daher war ich sehr erstaunt, wie gut das dahinterliegende Lernkonzept war.
– Um sich mit den Inhalten möglichst intensiv auseinander zusetzen, gab es zusätzlich zu den wöchentlichen Quizzen zwei sehr herausfordernde Projektarbeiten, die fristgerecht eingereicht werden mussten.
– Jeder hatte zudem die Aufgabe fünf andere Projekte zu bewerten. So bekam man selber nicht nur Feedback, sondern konnte auch andere Projekte reflektieren und so dazu lernen.

Ich habe viele neue Impulse mitnehmen können und insgesamt viel über das Thema Motivation, Belohnung und das damit zusammenhängende Verhalten gelernt. Zusätzlich habe ich mich auch noch mit dem Octalysis Framework beschäftigt. Es ist auf den ersten Blick sehr komplex und vielschichtig, ist aber eine gute Grundlage für das Verständnis unserer Motivation und unseres Verhaltens. Daher habe ich für das spielerische Erkunden des Frameworks das Motivation Game – for Players entwickelt das nun die Grundlage für vieles aus meinem Angebot ist. Basierend auf diesem Spiel habe ich beispielsweisefür die agile Bodensee Konferenz ein Workshop ausgearbeitet, wie moderne Lernreisen gestaltet werden können. Leider wurde die Konferenz kurzfristig abgesagt.

Meetups & Agile Game Night Bodensee

Mit meinem absoluten Lieblingsthema war ich auch dieses Jahr wieder sehr sichtbar. Es war das erste Mal, dass ich außerhalb meiner eigenen Meetups bei anderen nicht nur als Gast, sondern als Speaker dabei war.

Dieses Jahr war ich nicht nur in der Bodenseeregion aktiv, sondern habe als Speaker mein Gamification Wissen und die Vorteile des spielerischen Lernen weitergeben dürfen.

Gestartet bin ich mit einem internen Unternehmens-Meetup bei badenova, bei dem wir nach der allgemeinen Einführung zu Spielen im beruflichen Umfeld gemeinsam einige Spiele ausprobiert haben. Per Mail hat sich eine Teilnehmende mit einem sehr schönen Feedback bei mir bedankt: „Herzlichen Dank für den Impuls gestern! Es hat mir wirklich Spaß gemacht (auch für jemanden wie mich, der eigentlich nicht sooooo gerne spielt ;-))

Anschließend habe ich mich mit diesem Thema im Sommer auf die Online Promo-Tour für die Agile Game Night Bodensee begeben: Für die Meetup Gruppe Product Owner München und beim Mitmach Workshop von MenschWert Consulting habe ich die Inhalte entsprechend angepasst und viel Spaß beim gemeinsamen Spielen gehabt.

Dann war es endlich soweit und ich durfte die Türen für die erste Online Variante der agilen Game Night Bodensee öffnen. Auch hier war ein neues Spiel von mir am Start: Kreatives Kennenlernspiel mit Sherlock Holmes und Dr. Watson. In Gather.town haben wir zusammen einen geselligen Abend mit vier unterschiedlichen Spielen verbracht. Das spielerische Lernen kam wie immer sehr gut an. Den Teilnehmenden hat es mindestens so viel Spaß gemacht wie mir. Auch hier habe ich viel positives Feedback erhalten.

Mittlerweile gibt es von mir die Meetup Gruppe Netzwerken and Lernen mit butterflying.de. Ab Januar 2022 gibt es ganz neu das Format „We try (agile) Games“ für alle Spielbegeisterten, die gerne neue oder bekannte Spiele ausprobieren wollen. Die ersten Anmeldungen gibt es bereits.

Auf dieser offenen Plattform ist jeder willkommen, der Online Spiele ausprobieren will.

Mein neuer Schwerpunkt: Agiles Lernen

Ich entwickle mich auch gerne im Bereich der Agilität mit dem Schwerpunkt auf den dahinterliegenden Prinzipien weiter. Mich reizt es auszuprobieren, wie sich Agilität auf andere Bereiche übertragen lässt. Mit dem Thema agiles Lernen beschäftige ich mich schon länger, da u.a. das spielerische Lernen (Game-based Learning) ein Teil davon ist und sich gut mit Gamification verbinden lässt. Ich habe mich dieses Jahr aber nochmals intensiver damit beschäftigt und ein paar neue Formate ausprobiert oder kombiniert.

Working out loud

Im Rahmen von Working out Loud #Frauen stärken habe ich mir am Ende der 12 Wochen zum Ziel gesetzt, Workbooks als Selbstlernkurs im Rahmen einer agilen Selbstmanagement Reise zu erstellen. Die Workbooks können mit freier Zeiteinteilung ortsunabhängig bearbeitet werden. Zum Austausch untereinander steht eine Facebook– und LinkedIn Gruppe zur Verfügung. Ich biete zudem regelmäßige Lunch & Learn Session an, in der nach einem Überblick über die agile Selbstmangement Reise eine Übung zum Kennenlernen ausprobiert werden kann. Besonders stolz bin ich, dass es mittlerweile schon insgesamt fünf Reiseziele gibt.

Die Reise hat bereits beim ersten Lunch & Learn im April ein paar Mitreisende gefunden.

Online Challenge: Interaktive Workshops moderieren & gestalten

Dieses Jahr habe ich zweimal eine Challenge angeboten, in der jeden Tag nach einer Tagesaufgabe ein gemeinsam Austausch am Abend geplant war. Das Format hat mich am Ende aber nicht überzeugt, so dass ich das nicht mehr anbiete. Stolz bin auch auf das Interview mit CyberLago, dass vor der ersten Challenge entstanden ist. In dem Interview geht es um das Lernen in der Zukunft, die Langweile vor dem Bildschirm und die Rolle der „Gamification“ bei SeminarenHier kannst du es das Interview nachlesen.

Erstmalig habe ich einen Adventskalender im Rahmen der agilen Selbstmanagement Reise angeboten. Hier konnte ich sehr gut die Idee des Microleanings hinter jedem Türchen umsetzen. Den Adventskalender werde ich daher beibehalten, da es für mich besser als eine Challenge funktioniert. Besonders gefreut hat mich das viele positive Feedback.

Moderne Lernreisen gestalten

Durch die Zusage bei der agilen Bodensee Konferenz habe ich nun ein Konzept erstellt, wie die Motivation für das selbst bestimmte Lernen durch Spielelemente gefördert werden kann. Dies ist nun eine ideale Ergänzung zu meinem bereits bestehenden Gamification & Design Thinking Workshop, in dem speziell an die eigenen Bedürfnisse angepasste Spiele oder Lernreisen entwickelt werden kann.

Agile Stammtisch Lindau

Im Rahmen des agilen Stammtisches habe ich das erste Mal mit einer Veranstaltung beim World Retrospective Day teilgenommen. Leider funktioniert der Agile Stammtisch Lindau mit dem Lean Coffee Format Online nicht so gut – zumindest in der Bodenseeregion ;). Wie es mit dem Stammtisch in Zukunft weitergeht ist noch offen. Schön war es daher, dass zumindest das Grillfest im Sommer nochmal stattfinden konnte. Der Fröbelturm als absolut Corona konformes Spiel kam gut an.

Unter meinem Motto „Netzwerken & Lernen“ biete ich unterschiedliche Formate zur persönlichen Weiterentwicklung und zum Austausch an.

Wissen geben und nehmen

Es freut mich immer noch, dass sobald jemand im östlichen Bodenseeraum einen agilen Experten sucht, mein Name ins Spiel kommt. So durfte im Rahmen eines Bildungsurlaubs am Bodensee einen Impuls zu agilem Arbeiten und Netzwerken in Nonnenhorn geben. Über das Feedback habe ich mich sehr gefreut: „Vielen Dank nochmals für Dein engagiertes Auftreten in der vergangenen Woche. Es ist dir anzumerken, dass Du agiles Arbeiten lebst und liebst. Das war eine echte Bereicherung unseres Seminars, das ja in dieser Form zum ersten Mal stattgefunden hat.“ Der persönliche Austausch mit den Teilnehmenden hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich sehr, dass ich auch nächstes Jahr als Impulsgeber eingeplant bin.

Zudem habe ich dieses Jahr auch meine scrum.org Lernreise weitergeführt und mich auf das Thema Leadership konzentriert. Es war wieder eine Bereicherung, da ich auch aus dieser Perspektive interessante Erkenntnisse gewinnen konnte. Ich habe diesmal sogar das für mich beste Ergebnis erreicht und den PAL-I Test mit 98.7% bestanden.

Neue Teilzeitstelle

Eher zufällig habe ich nun seit Mitte November eine neue Teilzeitstelle, in der ich das mein ganzes Wissen als „Expertin Digitale Berufliche Bildung / Projektleitung beim Netzwerk Q 4.0 “ einbringen kann. Ich übernehme u.a. das Training Programmieren neu vermitteln, in dem aufgezeigt wird, wie man die notwendigen Kompetenzen agil und innovativ vermitteln kann. Diese Entwicklung hätte ich am Anfang des Jahres nicht für möglich gehalten.

Erdung und mehr Achtsamkeit: Natur & Familie

Mir wurde dieses Jahr wieder sehr bewusst, wie wichtig Natur für mich ist, um mich zu erden. Seit letzten Sommer beschäftige ich mich unterbewusst immer wieder mit dem Thema Sterben und wie wichtig es ist, das Leben wirklich zu leben. Ich kann mittlerweile so offen darüber reden, da ich mir bewusst Zeit genommen habe die Situation zu reflektieren und auch darüber zu bloggen: Besondere Momente: Das Leben leben

Was ist passiert?
Im Sommer 2020 bekam mein Vater die Prostata Krebs-Diagnose und es sah lang so aus, dass alles unter Kontrolle ist. Doch dann Mitte Juni dieses Jahres begann ein sehr turbulenter Sommer mit vielen Angstmomenten für uns. Der Krebs meines Vaters hatte ungeahnt gestreut und es wurde in zwei schwierigen Not-Operationen der Tumor an der Wirbelsäule entfernt. Da mein Vater zudem Herzkrank ist, war es immer wieder das Bangen, ob er überhaupt aus der Narkose aufwacht. So war seine Krankenhaus Zeit immer wieder eine emotionale Achterbahnfahrt, da immer wieder etwas neues akut war: erneute Bestrahlungen, Blasenentzündung, Lungenentzündung, innere Blutungen.
Viele Wochen später war es endlich soweit und er konnte zur Weiterbehandlung in die Reha. Ich bewundere meinen Vater, dass er nie aufgegeben hat und mittlerweile sogar wieder mit Krücken laufen kann. Es war eine harte Zeit, in der wir täglich telefoniert haben und uns auf eine andere Art näher gekommen sind. Auch mit meiner Tante habe ich nun auch wieder regelmäßiger Kontakt.

Wandern

Nicht nur das regelmäßige telefonieren hat geholfen, sondern sich auch bewusst zurückzunehmen und eben mal nicht 100% zu funktionieren. Dies war mental auch nicht anders möglich. Genau in dieser Zeit habe ich die Natur sehr gebraucht und so auch viele schöne Momente mit meinem Mann sammeln können. Traditionell sind wir regelmäßig mit meinem Vater wandern gegangen. Daher haben wir ihn jetzt einfach bei jeder Wanderung virtuell mitgenommen und ihn mit Hilfe von mit Bildern und Videos teilhaben lassen. Dies hat auch meinem Vater sehr gut gefallen und ihn motiviert. Wer weiß, vielleicht machen wir das auch wieder nächstes Jahr gemeinsam.

Erstmals sind wir eine ganze Woche im bayrischen Wald wandern gewesen – und natürlich rund um den Bodensee in Appenzell, Allgäu und Vorarlberg.

Dieses Jahr habe ich mir tatsächlich auch einen außergewöhnlichen Wunsch an meinen Geburtstag erfüllen können: Als Erwachsener nochmal einen Schneemann bauen. Er hat zwar nicht lange überlebt, aber es hat uns sichtlich viel Spaß gemacht.

Landesgartenschau Sommer

Zusätzlich haben wir den Landesgartenschau Sommer genossen. Da wir Dauerkarten Besitzer der Gartenschau Lindau waren, konnten wir alle Landesgartenschauen in Bayern und Baden-Württemberg besichtigen. Es war ein schöner Rückzugsort vor den vielen Touristen, die wir in Lindau immer jeden Sommer haben. Ich habe mir auch den langersehnten Wunsch erfüllt und mir eine neue Kamera zugelegt. Jetzt macht Fotografieren wieder richtig Spaß.

Für die einen sind das „Blümchenschauen“, für die uns waren es perfekte Rückzugsorte mit schönen Motiven.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres

Meine 3 Empfehlungen für (Online) kooperative Teamspiele

Ich gebe immer mal wieder Empfehlungen für Spiele, die für einen bestimmten Zweck eingesetzt werden können, wie Warm Up oder Energizer oder für Remote Teambuilding. In diesem Beitrag habe ich bereits erprobte Spiele, die insbesondere einen kooperativen Charakter haben, vorgestellt. Daher können diese sehr gut im Teambuilding eingesetzt werden.

Moderne Lernkultur durch agiles Lernen

Das Thema agiles Lernen und das integrieren in mein Angebot war ein diesjähriges Ziel von mir. Der Blogartikel zeigt eine Zusammenfassung zu diesem Thema mit einem Link zu Gamification.

Effectuation: Denken und Handeln in Ungewissheit

Dieses Thema ist mir bereits 2020 immer wieder begegnet, so dass es für mich zu einem Vorsatz für 2021 wurde, mich damit zu beschäftigen. Ich habe daher das Thema anhand einer Fasnet-Challenge bei meinem agilen Stammtisch aufgegriffen und in diesem Artikel die Hintergrundinformationen bereitgestellt.


Mein Jahr 2021 in Bücher

Wie jedes Jahr reflektiere ich unabhängig vom Jahresrückblick 2021 mein Jahr anhand meiner gekauften Bücher und mache auch so meine Schwerpunkte nochmal für mich sichtbar. Zusätzlich reflektiere ich, welche Bücher mir am meisten gebracht haben und so auch von mir weiterempfohlen werden können. Dieses Jahr sind es so viele, so dass sie nicht mehr auf ein Bild gepasst haben, daher gibt es diesmal zur Abwechslung ein Video.

Meine Schwerpunkte waren dieses Jahr New Work, Selbstmanagement Teamentwicklung, Agiles Lernen sowie alles rund um (agile) Spiele und Gamification. Es zeigt sich wieder das meine meine erreichten Ziele von diesem Jahr sich gut in diesen Büchern widerspiegeln. Meine Buchempfehlungen von diesem Jahr sind:

  • Vergeude keine Krise, weil es gut umsetzbare Tipps beinhaltet
  • Art of Hosting, Training from the Back of the Room und Liberating Structures, weil diese Methoden und Denkweisen in jeden guten Methodenkoffer gehören und
  • Scrum Mastery, da ein Scrum Master viele Tipps erhält und sich gut weiterentwickeln kann.

Zusätzlich habe ich mir dieses Jahr auch mehr Spiele als sonst angeschafft, daher gibt es diesmal auch ein Bild davon. Meine Lieblingsspiele sind dieses Jahr definitiv Concept und Pandemie.

Spiele 2021
Die Mehrzahl sind kooperative Spiele oder kreative Spiele zum Fördern der Teamentwicklung.

Was 2021 sonst noch los war

Das Jahr war sehr abwechslungsreich ….

Ausblick 2022

Für das nächste Jahr tritt butterflying wieder etwas mehr in den Hintergrund, da die neue Teilzeitstelle entsprechend Raum einnimmt. Dort stelle ich mich auch einigen Herausforderungen mit neuer Zielgruppe und werde am Ende vom Jahr sehr viele wertvolle Erfahrungen reicher sein. Zusätzlich bin ich sehr gespannt wie sich das momentanes Sorgenkind „Agiler Stammtisch Lindau“ entwickelt. Ich weiß nun aber auch, dass ich definitiv der reinen Scrum Master Rolle entwachsen bin.

  • Agiles Selbstmanagement: Umstellen der Workbooks auf eine Printvariante und Aufbau eines Blogs mit agilen Selbstmanagement Hacks.
  • Agile Game Night Bodensee: Online oder Offline entscheidet Corona.
  • Neue Meetup Gruppe: We try (agile) Games etablieren.
  • Agile Stammtisch Lindau: Ich plane einen Neustart im Frühjahr mit der World Retrospective Day Veranstaltung. Des Weiteren ist noch ein interessanter Impuls zum Thema Nachhaltigkeit von einer Expertin geplant.
  • Neue Teilzeitstelle: Challenge accepted!
  • Fortbildung: Ich plane jeweils Fortbildungen im Bereich Gamification und Agile Coaching zu besuchen.
  • Scrum On Board: Abhängig davon wie sich die Corona Pandemie entwickelt, versuchen wir dieses Scrum Training an den Start bringen.
Motto 2022
Mein Motto 2022: Enjoy the little things

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Maria Klitz

    Mein Jahr in Büchern?

    Legst du diese am Anfang des Jahres auf einen gesonderten Stapel?
    Oder hebst du alle Kassenbons auf, so dass du genau nachvollziehen kannst, welche Bücher du gekauft hast?

    1. Claudia Haußmann

      Hallo Maria,
      ich habe in meinem Bullet Journal eine Leseliste, in der alle gekauften Bücher eingetragen werden und eben auch von mir abgehakt werden, wenn ich sie gelesen habe. Zusätzlich kann ich natürlich auch über mein Buchhaltungsprogramm nach Büchern filtern. Die Liste im Bullet Journal reicht aber mir aber eigentlich aus. Hilft dir das?
      Liebe Grüße
      Claudia

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